Anerkennende Beziehung in der Sozialen Arbeit: Ein Beitrag by Anna Riegler

By Anna Riegler

In diesem Buch wird theoretisch und empirisch herausgearbeitet, unter welchen Bedingungen in der Beziehungsgestaltung zwischen SozialarbeiterInnen und KlientInnen gesellschaftliche Verhältnisse eher verfestigt werden. Außerdem wird überprüft, unter welchen Voraussetzungen über die Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit auch verändernd auf soziale Praktiken eingewirkt werden kann. Der Fokus wird dabei auf Gerechtigkeit im Sinne befähigender Bedingungen und Prozesse, auf Anerkennung und Subjektwerdung gerichtet. Auf dieser foundation werden Ansprüche an eine anerkennende Beziehungsgestaltung in der Sozialen Arbeit formuliert und deren Bedeutung für die soziale Gerechtigkeit herausgearbeitet.

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125). Das Hereinholen dieses gesellschaftlichen Rahmens, der entsprechenden gesellschaftlichen Organisation, in Form einer arbeitsteiligen Gesellschaft ist nun aber die entscheidende Komponente für die vollständige Entwicklung der Identität. Das Selbstbewusstsein, das normative Bewusstsein und das Bewusstsein für sich selbst als Mitglied einer gesellschaftlichen Ordnung sind also die wesentlichen Stufen der Identitätsentwicklung nach Mead.  126). Mead verwendet dafür den Begriff der „wechselseitigen Anerkennung“, dass sich ein Subjekt als Teil einer Gemeinschaft anerkannt weiß, indem es die anderen anerkennt (vgl.

Wie dieser Prozess der Herausbildung des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens und das Hineinwachsen in eine sittliche Gemeinschaft begründet wird, wird nun in weiterer Folge vorgestellt: Das Subjekt begreift sich zunächst als ein naturhaftes Wesen, das sich über die Befriedigung seiner Begierden die Natur zu Eigen macht (vgl.  26). Von dieser ontologischen Unterstellung nun behauptet Hegel schroff, daß sie zwangsläufig scheitern muß, weil die natürliche Wirklichkeit trotz all der konsumtiven Akte erhalten bleibt.

235 zit. n.  118).  119) zu sein und daraus entsteht das Mead‘sche „Mich“ oder „Me“- sich aus der Perspektive eines Gegenübers wahrnehmen zu können, das „Mich“ repräsentiert in einem Menschen das Bild, das der/die Andere von diesem hat – das Selbstbewusstsein.  120). Das „Ich“ ist verantwortlich für die weiter oben besprochenen kreativen Handlungen, das „Ich“ geht also nicht nur dem Bewusstsein des „Mich“ voraus, sondern kreiert in ständigem Bezug auf das „Mich“ immer wieder neue Handlungen.  121).

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